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Die einzigartige Schubkraft

Ein Valtra lässt sich in Schubfahrt genauso einfach steuern, wie vorwärts. Das ist nur möglich,weil die finnischen Entwicklungsingenieure die Rückfahreinrichtung in ein Gesamtkonzept integriert haben und sie nicht nur als Zusatzausrüstung betrachten. Valtra-Traktoren werden seit mehr als 20 Jahren so entwickelt und konstruiert. TwinTrac gibt es heute bei allen Traktoren der N-, T- und S-Serie von 95–400 PS ab Werk. Nach eigenen Angaben werden in Österreich schon fast ein Drittel aller Valtra-Traktoren mit TwinTrac ausgeliefert. Kurz vor Ostern überzeugte sich das Magazin „LANDWIRT“ selbst  von den Vorteilen - beim Schneefräsen in Tirol - und hat über die neue T-Serie ein ausführliches Video mit Test der Twin Trac Rückfahreinrichtung gedreht. Zusätzlich wurde in der Printausgabe 9/2015 ausführlich berichtet.

Vorteile der Schubfahrt

In Schubfahrt fährt sich ein Traktor wie eine selbstfahrende Arbeitsmaschine. Der Fahrer hat freie Sicht auf das Arbeitsgerät, der Traktor lässt sich besser manövrieren und enger wenden als in Vorwärtsfahrt. Man sitzt gesünder, weil man sich nur noch selten nach hinten drehen muss. Das belegt auch ein finnischer Forschungsbericht.

Zudem bietet der Heckanbauraum mehr Möglichkeiten als ein Frontanbauraum: Verschiedene Zapfwellendrehzahlen und Hydraulikanschlüsse, sowie das kraftvollere Heckhubwerk mit allen elektronischen Einstellmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Bei vielen Arbeiten lässt sich mit der Rückfahreinrichtung die Leistung steigern. Laut der finnischen Studie sollen sich bei der Mäharbeit in Rückwärtsfahrt 12 % Zeit und 11 % Diesel einsparen lassen.  Weiters zählen Mais- oder Grashäckseln, Pflege- und Forstarbeiten mit Mulcher oder Kran und natürlich auch Kommunalarbeiten wie Schneefräsen oder Kehren zu den typischen Einsätzen. 

Vorwärts und rückwärts

Für die Umstellung von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt braucht man nicht einmal zehn Sekunden. Als „Vorbereitung“ muss nur der vordere Wendeschalthebel in Parkposition gebracht und der Sitz um 180° gedreht werden – fertig! Im Heck findet der Fahrer dann ein zweites Lenkrad mit Powershuttle-Hebel und ähnlich wie vorne angeordnete Pedale. Für die Füße findet man ausreichend Platz. Das Lenkrad lässt sich in der Neigung verstellen und seitlich verschieben. Die Armlehne dreht sich natürlich mit dem Sitz, sodass sich alle wichtigen Funktionen gleich wie bei Vorwärtsfahrt bedienen lassen. 

TwinTrac und QuickSteer bis 25 km/h

Die Lenkbefehle werden von Sensoren erfasstund über den CAN-Bus an das Lenkventil übermittelt („Steer-by-Wire“). Diese neue Technologie ermöglicht auch die Steuerung durch das satellitengestützte Navigationssystem AutoGuide2 und die Lenkunterstützung QuickSteer. Mit QuickSteer (Eilganglenkung)  lässt sich die Reaktionsgeschwindigkeit des Lenkrades mit einem Potentiometer stufenlos einstellen. Diese Funktion kann der Fahrer in beiden Richtungen nutzen. Aus Sicherheitsgründen ist die Rückfahreinrichtung und auch die Funktion QuickSteer auf 25 km/h begrenzt.  

Das beste zum Schluss:
TwinTrac kostet nur etwa halb so viel wie ein vollwertiger Frontanbauraum. Bei der neuen T-Serie steht diese Option mit 7.020 Euro inkl. MwSt. in der Preisliste. Eine Fronthydraulik mit Frontzapfwelle und zwei Hydraulikventilen kostet über 13.000 Euro inkl. MwSt. 

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